2016 Recap

Das war mein 2016!

Ich bin fast jeden Tag 10.000 Schritte gegangen! Ich habe grüne Smoothies für mich entdeckt! Ich habe gelernt auf Zucker zu verzichten und bin wieder Rückfällig geworden. Teufelszeug! ;) Beim Bloggen habe ich erneut vollkommen versagt, und es fühlt sich trotzdem gut an! Es sind einige interessante Menschen in mein Leben getreten und es gab viele gute Gespräche! Und ich habe schon ein Ziel aus 2017 erreicht!

So, wenn Dir das reicht, dann kannst Du nun aufhören zu lesen.

Du liest noch, also möchtest Du es ganz genau wissen. Gut, los gehts!

Irgendwann Ende 2015 habe ich mich mit meinen Zielen für 2016 beschäftigt und mir kam die Idee, ich könnte meinem Schrittzähler etwas mehr Bedeutung geben. Gedacht, gemacht auf gehts! Jeden Tag mindestens 10.000 Schritte waren das Ziel für 2016. Naja fast, denn ich habe 2015 gelernt, dass Ziele die an der Bedingung „jeden Tag“ hängen zerbrechen werden, falls ich sie nicht jeden Tag erfülle. Also wurde aus täglich 10.000 Schritte ein Monats bzw. Jahresschnitt von über 10.000 Schritte zu erreichen. Das habe ich hier im Blog angekündigt und auch sonst jeder Person erzählt die mir die Gelegenheit dazu gegeben hat.

Warum? – Naja zu nächst mal weil ich es kann! Ich wollte wieder mehr Zeit für Hörbücher, Podcasts und Musik haben. Zu dem gibt es Menschen die sagen, dass diese Anzahl an Schritten eine gute Sache für den Körper ist. Das glaube ich denen einfach mal. Auch wollte ich 2016 bewusster Leben, und wo geht das besser als jeden Tag ein paar Minuten bis Stunden in der Natur zu sein. Ja klar gehört da mehr dazu. – Alles zu seiner Zeit.

Meine Ausgangssituation ende 2015 waren ca. 5.500 Schritte, an einem normalen Tag. An den Wochenenden oft weniger. Und da gehe ich schon nahe zu alle Wege zu Fuß!

So habe ich mir ein System geschaffen, das mich anfangs deutlich motivierte ein paar Meter extra vor die Tür zu gehen. Alle meine Bestellungen wurden ab sofort zur Packstation geliefert. Somit bedeutet fast jede online Bestellung ein plus vonn 3.000 Schritten.
Auch habe ich den Druck von außen erhöht, da ich es echt vielen Menschen erzählt habe. Sogar mit dem Erfolg, dass mich einige eine Zeit lang begleitet haben. Sei es selbst eine Schritte Challenge laufen hatten oder direkt mit mir gegangen sind. Daraus resultierten auch Verabredungen, ganz oldschool, zum Spazieren. :)

Mein Jahr in Schritten: (Durchschnitt / Gesamt / km)

Januar: 10.931 / 338.881 / 248,8
Februar: 10.175 / 295.080 / 218,9
März: 11.502 / 356.562 / 262,0
April: 10.261 / 307.852 / 227,3
Mai: 10.907 / 338.132 / 245,2
Juni: 10.807 / 324.232 / 233,7
Juli: 11.079 / 343.449 / 247,6
August: 12.073 / 374.270 / 265,4
September: 11.778 / 353.340 / 253,4
Oktober: 11.596 / 359.484 / 256,5
November: 10.385 /311.576 / 227,2
Dezember: 10.634 / 327.752 / 238,1

Aufs Jahr betrachtet: 10.902 / 4.030.610 / 2.924,1

Natürlich verlief es nicht immer ohne Probleme. So hatte die App von MitFit Probleme die gelaufenen Schritte ins Log zu übertragen. An manchen Tagen bin ich fast 16.000 Schritte gelaufen um dann knapp über 10.000 im Log zu haben. Daher bin ich mir sicher, dass ich einen Durchschnittswert von über 11.000 hätte erreichen können. Doofe Technik!

Was habe ich dabei gelernt?

  • Mach es jetzt! – Es gibt keinen besseren Zeitpunkt. Wer 5 Minuten wartet, findet auch Gründe um 1 Stunde oder bis Morgen zu warten. Und manchmal kommt „morgen“ eben nie!
  • Aufräumen, putzen oder einkaufen sind weit aus weniger „Anstrengend“ für mich nach dem ich den meinen Standpunkt verändert habe. – Ach klar ich putz das Bad noch. Zack +1.500 Schritte. Sonntags zum Bäcker? Klar +3.000 Schritte
  • Ich darf trotz täglicher Bewegung nicht jeden Abend ein Eis essen, die Waage merkt es ;)
  • Dadurch dass ich wirklich fast jeden Tag draußen war, habe ich die kleinen Veränderungen in der Natur über das Jahr viel besser mitbekommen. Die ersten Frühblüher! In der Frühlingssonne am See ein Buch lesen. Die ersten gelben Blätter… (Bewusster Leben 2016)
  • Lustige Nebeneffekte: Na klar hol ich Dir das aus der Küche, ich brauch noch Schritte! Oder, ach ich Steig 1-2 Stationen früher aus, das kann ich auch zu Fuß gehen!
  • Ich kann inzwischen von jetzt auf gleich ins tun kommen. Der Start ist genau so schwer wie sonst auch, doch ich weiß um das gute Gefühl es hinter mich gebracht zu haben. Und besser noch, nach einer Woche oder Monat auf die Gesamtleistung zurückzublicken.
  • Ich habe wieder viel mehr Bücher und Podcasts gehört. Allerdings auch weniger Musik, so sagten die Statistiken. Und ganz oft habe ich nur in die Natur gelauscht!
  • „Wie hart trainierst Du wenn keiner zuschaut?“ Ich weiß nicht mehr wer es sagte, doch nie habe ich es besser verstanden als in den Wochen wo die App nicht richtig funktionierte oder auch die 3-4 Tage im Dezember als das Handy tot war.
  • Schritt für Schritt zum Erfolg! Bis dahin eine Aussage, die in vielen Büchern steht und richtig klingt. Nun auch direkt erfahren.
  • Einfach machen!“ War das Moto im Februar, da hatte ich wirklich keine Lust. Doch um so mehr Energie hatte ich als ich ende des Monats sah dass ich durchgehalten habe!
  • 10.000 Schritte sind ein Witz, und das wird jeder Hundebesitzer sagen der wenigsten 1 bis 2 Stunden mit seinem Wuff vor der Tür ist. Und frag mal die Jungs und Mädels von einem Paketlieferdienst Deiner wahl. Nicht von Hermes, die kommen es nicht.

Das schöne ist, ich konnte es einfach so machen. Schuhe an und los.

Bewusster Leben, auch beim Essen

So habe ich zum Beispiel einen Monat lang auf Zucker verzichtet. Die ersten beiden Wochen waren schwierig. Das verlangen nach dem süßen Zeug, ja Zucker macht süchtig, war sehr stark. Und doch, so richtig daran vorbei gekommen bin ich nicht. Denn in fast allen was wir so kaufen steckt Zucker. Verrückt… Denoch, auf Süßkram und Co. waren 30 Tage ganz raus und auch danach bis anfang Dezember sehr reduziert. Weihnachten halt ;)

Nach dem mein Körper sich auf den Zuckerverzicht eingestellt hatte, blieb das verlangen aus. Und auch sehr erstaunlich ich hatte mehr energie. Ich fühlte mich nach der gleichen Menge Schlaf viel Leistungsfähiger! Und das ist mir Grund genug es dieses Jahr noch einmal zu versuchen, und dann noch einen Schritt weiter und deutlich weniger Kohlenhydrate.

Grüne Smoothies, wollte ich mal probieren. Gesagt und gesmoothst. Tag 1 war eher eine Übung für die Gesichtsmuskeln und eine interessante Erfahrung für die Geschmacksnerven. Bis dahin habe ich mir nur Obstsmoothies gemacht. Dem entsprechend war die Ernüchterung groß als ich mir die erste Ladung Spinat und Co. mit dazu legte. So gab es statt süß und lecker irgendwie ein Mittagessen! brr… Trotzdem ging es weiter!
Mit jedem weiteren Tag wurde es besser. Am Ende auch so sehr, dass ich mir dafür extra einen großes Smoothie-Maschinchen, „Tus rein, machs klein“ wie ich sie nenne, kaufte was auch brauchbare grüne Smoothie herstellen kann. Die lange Geschichte warum ein Mixer echt schnell und stark sein muss gibt es irgendwo im Netz zum Nachlesen. Danach habe ich alle anderen Mixer und kleinen Smoothiemaker verkauft oder verschenkt.

Bücher, Instagram und der Blog

Natürlich habe ich auch wieder viel gelesen. Ich weiß nicht genau wie viel. Mindestens ein Buch pro Monat da bin ich mir sicher, vermutlich mehr. So ist das mit „alten Gewohnheiten“. Was ich so lese findet sich inzwischen auch bei Instagram wo ich nun auch einige Worte zu den Büchern schreibe. Und was 2015 damit angefangen hat meine Liste der Bücher die ich noch lesen will zu verkleinern hat inzwischen dazu geführt dass ich ein Bücherregal voller Bücher habe, inklusive einem Stapel ungelesener Bücher. Oh und die Leseliste ist inzwischen vier mal so groß wie die die ich damals abbauen wollte. – Das hat sich deutlich anderes entwickelt als erwartet!

Hier die drei die mir als erstes einfallen:
– Big Five for Life
– Der Mönch der seinen Ferrari verkaufte
– Wie man Freunde gewinnt

Allgemein hat Instagram für mich dieses Jahr besser funktioniert als Bloggen. Trotzdem werde ich es mir nicht nehmen lassen es in 2017 erneut zu versuchen hier halbwegs regelmäßig ein paar Worte zu finden. Mal sehen, ich verspreche einfach mal nichts!

Alte Freundschaften und neue Kontakte

Seit drei, vielleicht inzwischen vier, Jahren konsumiere ich Wissen aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmertum. Immer wieder taucht dabei auch der Gedanken bzw. das Zitat von Jim Rohn „Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen mit denen Du die meiste Zeit verbringst…“ auf. Und so habe ich ohne es bewusst voran zutreiben beobachtet dass mein Umfeld sich langsam verändert hat. Zunächst dachte ich hey nun wird Persönlichkeitsentwicklung irgendwie ein Trend, okay da ist vielleicht etwas dran, doch tatsächlich umgebe ich mich gern mit Menschen von denen ich in diesem Bereich noch etwas lernen kann. Und damit einher geht, dass ich meine Zeit weniger mit den alten Freunden verbringe. Vermutlich ein normaler Prozess, doch irgendwann hat mich das sehr traurig gemacht.

Inzwischen habe ich ein anderes Verständnis dafür. Zwar fühlte es sich eine Zeit lang so ein als hätte ich einen Teil meiner Freunde aus den Augen verloren, doch inzwischen habe ich verstanden ich bin irgendwann einfach anders abgebogen als sie. Und vor gar nicht so langer Zeit habe wir uns alle wieder gesehen, naja okay die meisten, und es war „wie früher“. Es war für einige Stunden ein Urlaub in der Vergangenheit ähnlich wie auf einer Insel.

Und inzwischen habe ich auch einige neue Freundschaften geschlossen die eben vor allen durch die eben genannten Themen zustande gekommen sind. Menschen mit denen ich mich gerne austausche. Vermutlich auch Menschen die in 10 Jahren, vielleicht nur ein oder zwei von ihnen, eben dann zu den alten Freunden gehören die man nur ab und an sieht und sich dann genauso freut.

Das Beste kommt zum Schluß

Denn immerhin gab es Ende 2016 noch eine große Veränderung. Ich bin nur noch 20 Stunden pro Woche in der Agentur. Den Rest der Zeit stecke ich in mein Gewerbe. Damit verbunden gab es auch „Aha“ Momente.

  1. Sag nicht allen bescheid Du hättest nun mehr Zeit, dann hast Du sie nämlich nicht weil viele das Angebot von „mehr Zeit“ auch nutzen wollen.
  2. Oft habe ich gelesen der nächste Entwicklungsschritt liegt in der größten Angst. Nun, ich habe es vor mir her geschoben bis das Leben mich zu einer Entscheidung gezwungen hat. Bisher möchte ich sagen, es war gut so. Denn ich schaffe nun mehr und habe dazu auch mehr Freizeit, da ich meine Arbeit aus den Abendstunden in den Tag schieben konnte. Naja der Kopf ist trotzdem oft noch bei der Arbeit, nur anders.
  3. Oft muss ich/du nur Fragen. Und viel öfter als es der eigenen Kopf einen glauben macht gibt es dann auch einen positive Reaktion.

Und dies zu erreichen hatte ich erst für mitte 2017 geplant.

Ein paar zufällige Highlights aus 2016:

Ich war bei Christian Bischoff, „Die Kunst Dein Ding zu machen“ in Bielefeld. Zwei kurzweilige Tage die von Momenten von „Aha!“ bis „Mach ich schon!“ gefüllt waren.

Auch dieses Jahr war ich wieder in Berlin bei der Webinale. Die Vorträge waren für mich in Summe nicht ganz so gut wie 2015, dafür gab es ein paar Perlen und mein Wissen an der SEO Front ist im Vergleich zu vorher explodiert. Was nicht schwer war. Zu dem habe ich auch ein paar gute Gespräche und Kontakte mitgenommen.

Zwei mal hat Robert zur Awesome People Conference gebeten, zwei mal war ich mit Begeisterung dabei! In jeder Runde haben sich für mich neue Möglichekeiten, Denkanstöße und Weiterentwicklungspotenzial aufgetan.

Im kleinen für mich hatte ich die Gelegenheit mit einigen Unternehmern zu sprechen und ihre Geschichte zu hören. Warum Unternehmer? Wie war der Weg dahin? Was ist die Motivation dahinter? Ziele für die Zukunft? Um ein paar Eckpfeiler der Gespräche zu nennen. Durch und durch spannend. So zusagen meine persönliche APC.

Fazit

In Summe war 2016 ein Jahr mit viel Bewegung in allen Bereichen und dabei durch und durch positiv.
Von 2017 erwarte ich, dass es da noch einen drauf setzt!

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