Januar – Ein blick zurück

Januar – Ein blick zurück

Heute ist der 31. Januar, genauer gesagt ist dieser Tag so gut wie vorbei. Aus diesem Grund schreibe ich eine erste Zwischenbilanz für 2015 und erzähle Dir was gut oder schlecht war und ob ich ein paar Kurskorrekturen vornehmen werde.

Denn für dieses großartige Jahr habe ich mir einiges vorgenommen, was genau, das steht hier.

 

Mach mich schlau!

Diesen Monat habe ich wirklich sehr viel gelesen. Viel heißt in meinem Fall, dass ich Emotionale Intelligenz zu ende gelesen habe. Dieses Buch hatte ich schon Ende des letzten Jahres begonnen, da Stefan so gut war es mir zu leihen. Sehr oft habe ich beim Lesen Situationen erkannt in denen ich selbst schon steckte und habe festgestellt dass ich dabei mal „gut“ und „weniger gut“, im Sinne des Buchs, gehandelt habe. Zu dem habe ich auch gelernt dass es so viele Momente gibt in denen ich noch besser oder sogar viel besser werden kann.
Zwischenzeitlich habe ich mir das Buch ebenfalls gekauft und werde es sicher noch ein zweites Mal lesen. Nicht sofort aber in einigen Monaten, vielleicht werden es auch Jahre. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall.

Ein weiteres Buch von meiner Leseliste für 2015 ist Die Kunst des Krieges, welches mir letzte Jahr empfohlen wurde, als ich mit gebrochenem Arm nichts besseres zu tun hatte als Browser Games zu spielen. Auch zuvor ist es mir im Leben schon das ein oder andere Mal „über den Weg gelaufen“ und hat sich so auf meiner Bücherwunschliste eingefunden.
Nur reicht es eben nicht ein Buch auf eine Wunschliste zu setzen und darauf zu warten dass der richtige Zeitpunkt kommt. Daher habe ich den Entschluss gefasst es endlich zu lesen.
Gemessen daran wie alt diese Buch ist, bin ich wirklich erstaunt über das was dort geschrieben steht. Vorallem auch dass es heute noch von Bedeutung ist. Es ist ein Strategiebuch, welches im Alltag nur bedingt seinen praktischen Nutzen finden wird. Denoch bleibt mir die stetige Ermahnung mit entsprechender Weit- und Umsicht zu handeln im Kopf.

Wie ich schon geschrieben hatte, habe ich auch ein Mitbringsel aus 2014 zu ende gelesen. rework. Zwar verlief der Start etwas schleppend, denoch hat es abschließend einen positiven Eindruck hinterlassen. Obgleich sich das Buch vorwiegend an Unternehmer bzw. Entrepreneure richtet, hält es in seinen vielen kurzen Kapiteln gute Tipps und Denkanstöße für den Büroalltag bereit.

Dann gibt es da noch die Hörbücher. Und wie der Zufall so will habe ich mich im Rahmen des Audible-Abos sehr unbewusst für ein Hörbuch entschieden was sehr ähnlicher zur Emotionalen Intelligenz ist, nämlich Schnelles Denken, langsames Denken. Bevor ich hier falsche Dinge über das Buch schreibe, höre ich es erst zu ende und erzähle Dir später dann davon.
Dies ist inhaltlich kein leichtes Hörbuch, was ich ähnlich gut nebenbei hören könnte wie die Steve Jobs Biografie, sondern strengt mich über die Informationsflut und auch das Thema selbst sehr an. „Ist eben kein CSS“, wie ich jetzt im Büro sagen würde.

Dann sind da noch zwei Hörbücher die eher aus einer Laune heraus zu mir gefunden haben. Nummer eins: Ich REDE. Coaching für Stimme und Persönlichkeit Um dieses Buch bin ich schon einige mal im virtuellen Laden von Audible geschlichen. Am Ende waren es die Zahlreichen guten Bewertungen die den letzten Impuls zum Kauf gaben. Mit seinen knapp 90 Minuten ist es ein sehr kurzes Buch. Das erwähne ich deshalb da ich ein Buch über Ghandi mit etwas über zwei Stunden nicht kaufen wollte. Gelernt habe ich, auch kurze Hörbücher können unglaublich gut sein.

Nummer zwei war ein Buch aus der „30 Minuten …“ Reihe. In dem Fall. 30 Minuten Storytelling. Wie auch schon bei 30 Minuten Willenskraft war ich nach dem ersten hören nicht so richtig abgeholt. 
Denn inzwischen ist es eine gute Gewohnheit geworden wenn ich mit dem Hund unterwegs bin, mir in einem Ohr ein Stückchen Buch vorlesen zu lassen. Natürlich bekomme ich nicht alles mit, dem Hund sei dank und auch die Gedanken entwickeln ein Eigenleben, dann höre ich es einfach noch einmal. Irgendetwas bleibt hängen, und so sind auch die Bücher aus der „30 Minuten …“ Reihe eine Bereicherung. Und so werde ich ganz sicher 30 Minuten Storytelling noch einmal hören.

 

Mehr Pixel, weniger Kalorien

Viel mehr Buch geht in einem Monat vermutlich nicht. Neben dem Lesen habe ich mir weitere Ziele gesetzt. So will ich dieses Jahr jeden Tag mindestens ein Foto zu machen. Und das läuft bis her ganz ordentlich. Matthias sagte zu beginn dass ich mir da ganz schön was aufgeladen habe. Und inzwischen muss ich auch eingestehen: Recht hast du, Matthias!
Mein täglicher Vorat an Zeit und meine Ziele stehen ein wenig im Konflikt zu einander. Oft war es so, dass das Foto auf den letzten Drücker entstanden ist. Und auch einen Fehltag habe ich schon kassiert. Was solls. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen!

Für die kommenden Wochen oder Monate werde ich mir vermutlich Themen aussuchen zu denen ich die Fotos machen werde. Das sollte helfen das „von irgendwas“ aufzulösen und vermutlich wird es mir leichter Fallen das Foto in meinen Tag einzubauen. Denn durch die Themenbindung erhoffe ich mir dass mein Kopf sich schon bewusst oder unterbewusst etwas damit beschäftigt. Bei der Schreibchallenge letztes Jahr hat es mir geholfen.

Und vielleicht ist am Ende des Jahres in diesem Bereich mein größter Erfolg der, dass ich einfach jeden Tag mit Kamera unterwegs war und somit einige Extrakalorien je Tag verbrannt habe.
Die Bilder selbst, landen auf meinem Bilderblog den Du unter lostpixel.de findest. Ein klein wenig aktueller geht es auf Facebook zu. Dort findest Du ebenfalls unter lostpixel.de in unregelmässigen Abständen ein paar begleitende Worte zu dem Projekt. Und jeder einzelne Like oder Kommentar gibt meiner Motivation einen Anschub! Also ich freu mich Dich dort zu sehen. :)

 

Gescheitert bin ich nicht …

Und wie ich eben schon kurz erwähnte, tut sich ein Konflikt, zwischen der Zeit die ich habe und dem was ich erreichen will, auf. Daher habe ich schweren Herzens meine 30×30 Challenge zum Thema JavaScript pausiert. Die 30 Tage werde ich voll machen, jedoch nicht am Stück.
Damit habe ich auch eine Antwort, auf die ungestellte Frage, gefunden ob ich es ohne externe Verpflichtung schaffen würde. – Nein!
Wobei ich mir auch sicher bin, selbst mit, währe das Ergebnis wenig anders. Denn neben den Büchern, den Fotos  und Challenges laufen auch noch ein paar Projekte die ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen.

Und so habe ich auch weniger geschrieben als ich es diesen Monat vor hatte. Gefühlt ist alles im grünen Bereich, da beim Schreiben das etwas schwammige Ziel von 52 Beiträgen definiert ist. Sicher „kann man“ da einen Beitrag pro Woche hineindeuten.
Zum Glück kann ich jetzt schon sagen, dass ich im Ulysses schon einige fortgeschrittene Entwürfe liegen habe. Die ich auch dann weiter schreiben werde, so bald ich wieder mehr Zeit habe die ich nicht direkt in Projekte stecke.

Denn wie ich schon ende letzten Jahre schrieb, stehen dieses Jahr einige tolle Projekte an. Zum Beispiel helfe ich dabei eine kleine Seite für Hundekekse aufzubauen. Wobei es nicht irgendwelche Hundekekse sind, sondern mit Fokus auf Allergien und Gesundheit. Was ich nämlich ursprünglich gar nicht so im Blick hatte, dass auch Hunde viele kleine Problemchen haben und nicht jedes Futter vertragen. Um für dieses mal eines zu nennen. Neben diesen gibt es noch weitere über die ich vielleicht nächsten Monat plaudern werde.

Zwar habe ich hier immer wieder geschrieben wenig Zeit, keine Zeit usw. doch mag ich auch kurz rausstellen, dass ich mir sehr bewusst „Freizeit“ verordnet habe und diese auch einhalte. So versuche ich eben nicht alle Zeit in Bücher, Projekte oder Challenges zu stecken. Allerdings, wenn ich ehrlich bin, kann ich das noch ausbauen.

 

Ein Stück vom Leben

Irgendwann im laufe des Monats haben sich leise Gedanken eingeschlichen ob es denn nicht ein bisschen viel ist, was ich mir da alles vorgenommen habe. Ja denke ich, wenn ich sehe dass ich nicht alles geschafft habe. Nein fühle ich, wenn ich betrachte was ich alles geschafft habe. Und am Ende komme ich immer auf folgendes Zitat zurück:

Ob du glaubst du schaffst es,
oder ob du glaubst du schaffst es nicht,
du hast immer recht.
Henry Ford

Also: Ich glaube ich weiter ganz fest daran, dass mein 2015 ein wirklich großartiges Jahr wird und ich all das schaffen werde! :)

 

Und zum Schluss, da ich gerade bei Glaubenssätzen bin, noch eine Geschichte aus meinem Alltag:

Ich fahre mit dem Bus, ich erwähnte es sicher schon mal. Und insbesondere nach der Arbeit gilt: „Der Bus fährt nicht ohne mich„. Das funktioniert unverschämt gut! Denn in der Tat habe ich auf drei Jahre den Bus nur vier oder fünf mal verpasst. Was jedoch auch einfach zu erklären ist.
Verpasse ich ihn, laufe ich ein Stück des Weges. Oder ein Arbeitskollege nimmt mich mit. Und natürlich gehört erstaunlich viel Glück dazu. Allerdings der wichtigste Grund könnte der sein, dass ich inzwischen intuitiv weiß wie viel der Bus zu spät ist. Denn die Fahrpläne des lokalem Busunternehmens sind so etwas wie eine grobe und optimistisch geplante Richtlinie.

 

Wie war Dein Start ins Jahr?

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