Mehr Zeit, weniger Verwaltung: zapier

Vor einiger Zeit habe ich eine Möglichkeit gesucht, meinen Kunden einen einfachen Weg anzubieten mir Feedback zur Umsetzung der Webprojekte zu geben. Dabei sollte sich dieses direkt in meinen Workflow eingliedern und für alle beteiligten die Arbeit erleichtern.

Nun, ein passendes Tool habe ich gefunden, nur war es so gar nicht in meinen Workflow eingegliedert. Nach ein paar Worten mit dem Anbieter wurde mir der Dienst Zapier empfohlen.

Ich merkte schnell, Zapier ist großartig! – Wir wurden sehr gute Freunde.

 

Was Zapier für Dich macht

Zapier bietet Dir die Möglichkeit Tools und Dienste die Du bereits nutzt miteinander zu verbinden. Um dies zu erreichen erstellst Du so genannte Zaps. Ein Zap kann zum Beispiel sein, dass Du in Evernote eine Notiz verfasst, und daraus automatisch ein Issue bei Bitbucket generieren lässt.

Dazu werden entsprechende Trigger auf der einen und Actions auf der anderen Seite eingestellt. DAmit hast Du Zapier erklärt was es wann und wo tun soll. Damit dies auch funktioniert braucht Zapier noch Zugang zu Deinem Accounts der gewünschten Tools und ab gehts. Toll, oder?

Ist Dein Dienst/Tool dabei? Schau nach!

In der Regel nutze ich Zapier dazu um meine todo Liste mehr oder weniger automatisch zu füllen. So zum Beispiel erfasst der Kunde seine Anmerkungen und Wünsche in seiner gewohnten Umgebung. Über zapier bekomme ich einen Eintrag in meinem Projekte-Management-Tool und kann es dort bearbeiten. Natürlich ist eine Vorraussetzung dafür, dass ich ebenfalls einen Account in der Arbeitsumgebung des Kunden habe. Z. B. Basecamp

 

Vorteile durch die Nutzung von Zapier

  • Die meisten meiner Aufgaben erhalte ich aus einem Pool.
  • Ich arbeite in einer mir vertrauten Umgebung.
  • Es bleibt nur ein oder eine stark reduzierte Anzahl von Diesnsten / Tools die ich aktiv im Auge behalten muss.

Eine deutliche Zeitersparnis und mehr Überblick

 

Gibt es Nachteile

Natürlich. – Man gibt nicht wenige Zugangsdaten aus der Hand. Ich selbst hatte zu beginn meine bedenken ob ich dies tun sollte. Habe mich am Ende dafür entschieden. Zunächst zögerlich, zum probieren. Und bedingt durch die positive Erfahrung, öfter.

Zapier kann kostenfrei genutzt werden. Jedoch hat man in diesem Fall ein paar Limitierungen. Eine mit der ich etwas kämpfe ist das Limit 5 aktiver Zaps. Bei den Tasks pro Monat sieht es etwas besser aus. Man startet hier zwar mit einer sehr geringen Anzahl, kann diese jedoch mit verschiedenen Aktionen erhöhen. Zapier bietet eine Art Belohnungssystem. So bekommt man z. B. schon 25 weitere Tasks dafür dass man einen Zap erstellt. :) Und damit war bei mir der Ehrgeiz geweckt möglichst viele davon zu erhalten.

Wem das nicht genug ist, der kann monatlich zwischen $15 und $99 zahlen. Alternativ wird auch ein jährliches Zahlungsmodel angeboten mit dem man einen Monat gratis erhält. Sozusagen 11+1 pro Jahr.
Für die geleistete Zahlung bekommt man bis zu 125 Zaps und 50000 Tasks.

Schau Dir die angebotenen Pläne an.

 

Los gehts

Du bist neugierig und willst Zapier testen, nur zu. Und wenn Du mir einen gefallen tun willst, dann leg Deinen Account über den folgen Link an und schenk mir 100 weitere Tasks. :)

 

 

Nutzt Du Zapier? Wie sind Deine Eindrücke von Zapier? Schreib mir!

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