Nicht ohne meinen Feedly

Vor nicht ganz zwei Jahren hat google angekündigt seinen RSS Reader abzuschalten was sie dann auch getan haben. Und so hieß es, für viele wie auch mich, sich nach einer alternativen Lösung umzusehen. Meine Wahl fiel damals auf feedly. Heute, nach dem ich feedly nun eben auch fast zwei Jahre nutze, bin ich mehr als zu frieden. Mehr noch, dieses kleine tool ist nicht nur eine alternative geworden, sondern für mich das deutlich stärkere tool und ein unverzichtbarer Helfer wenn es darum geht neues zu lernen!

Inzwischen bin ich zu feedly pro gewechselt. Dieses bietet mir einen schnelleren Abruf als die Standard-Version. Zu dem, und das ist etwas was ich nicht mehr missen möchte, kann ich die Beiträge der Feeds mit Tags versehen. Das ist deshalb wichtig für mich, da ich nicht alle Beiträge sofort lese, sondern einige über die „später lesen“ Funktion archiviere. Und über die Tags kann ich diese Beiträge ein wenig sortieren und somit viel schneller wiederfinden. Zum Beispiel wenn ich schnell ein paar Tipps zur WordPress Plugin-Entwicklung benötige die ich einige Wochen oder Monate zuvor gelesen habe. 
Auch bietet feedly pro mehr Möglichkeiten wenn es darum geht eine Verbindung zu weiteren tools und Diensten aufzubauen, so dass man dort mit den Beiträgen und Feeds weiterarbeiten kann. 
So ist die Verbindung, und die damit einhergehenden Automatisierung, zu Zapier für mich sehr wertvoll, denn so steht für mich das „Tor zur Welt“ offen um zum Beispiel ausgewählte Beiträge zum Blog zu leiten.
Auch Freunde von IFTTT werden abgeholt und wer weiß, vielleicht gibt es auch für Dich und Dein System eine passende Lösung.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung zu feedly pro war einfach der, dass ich inzwischen tolle Projekte und/oder super Produkte gerne unterstütze.
Ap­ro­pos Unterstützung, auf das Projekt von Markus Freise Freise „Großväterland“ freu ich mich auch schon sehr. Und nein, ich bekomm nichts für die Werbung. ;)

Feedly ein unverzichtbarer Helfer

Ich sagte es sicher schon mal, ich fahre viel Bus. Und das ist immer eine super Gelegenheit um ein wenig zu lesen und stöbern. Über die Feeds die ich abonniert habe, bau ich mir so zusagen meine persönliche Zeitung zusammen die sich dabei auch noch selbst aktuell hält.

Und so sieht mein Themenmix der Zeit aus:

  •  Blogs von Freunden
  •  Webworker-Themen mit den schwerpunkten WordPress, Magento, vieles was FrontEnd-relevant ist und was man sonst so benötigt wenn man „das Internet baut“
  • Entrepreneurship, Startups, Gründung, E-Commerce
  • Und natürlich „Kleinanzeigen“ für FreelancerJobs bzw. Aufträge

archivAls ich die RSS Welt noch nicht für mich entdeckt hatte, also so vor knapp 100 Jahren, habe ich alles in Form von Bookmarks/Lesezeichen abgelegt. Das war mühsam, denn so war es an mir daran zu denken diverse Seiten immer wieder zu besuchen. – Was ein Chaos!
Und wie das mit dem Kopf so ist, da wo noch keine Gewohnheit ausgebildet ist, fällt der gute Vorsatz „sich das noch mal anzusehen“ oft schnell hinten über. Denn im Alltag zählen eben doch andere Dinge als Websites erneut anzusurfen die man letzten Sonntag Nachmittag gefunden und für gut befunden hat. – Und da sage einer RSS braucht keiner mehr. ;)

Nun nehme ich mir alle paar Wochen Zeit und lese meine „später lesen“ Beiträge. Das ist fast so wie ein Buch zu lesen, welches aus vielen kleinen nützlichen Tipps & Tricks besteht. Und dann passiert es ganz schnell dass man sich einige Stunden mit den Themen beschäftigt und das Gefühl hat „gar nichts“ zu wissen.

Und so ist feedly für mich auch ein, gefühlt, unverzichtbarer Helfer geworden wenn es darum geht neues zu lernen. Zwar lese ich inzwischen auch sehr viele Bücher. Bücher sind toll – keine Frage, jedoch sind sie meist auch dick und umfangreich. Zu dem sind sie selten so aktuell wie die Informationen im Internet. Auch mag ich nur selten das Gewicht eines oder gar mehrerer Bücher mit mir herumschleppen. 
Dafür habe ich „die Welt von Amazon“ für mich entdeckt und nutze die Dienste/Lösungen von Kindle und Audible. Die kann ich übrigens auch super im Bus nutzen. ;) Denoch bleiben RSS Feeds unverzichtbar. Denn, zum Beispiel reden dieser Tage „alle“ über Magento 2, und bis dafür ein gescheites Buch vorhanden ist, haben mir die Feeds schon vieles wissenswerte berichtet.

War ein doofe Gefühl

Letztes Jahr, ich weiß nicht mehr wann genau, war Feedly für einige Stunden bis Tage plötzlich nicht mehr erreichbar. Zunächst wusste keiner nichts genauer. Im laufe des Tages stand fest Feedly wurde angegriffen. Leider ein Klassiker, eine DDOS Attacke. – War ein doofes Gefühl.
Stefan kennt das Gefühl wenn der Cyberterror bis ins eigene Wohnzimmer getragen wird.

Rückblickend war der Ausfall gar nichts so schlimm, denn die Jungs und Mädels im Team von feedly hatten alles gut im Griff. Gefühlt habe ich auch nichts „verpasst“ nur ein wenig später zu lesen bekommen. Dennoch blieb ein flaues Gefühl was eben deutlich machte wie sehr man sich abhängig macht. – Die andere Seite ist, wenn der Zeitungsverlag streikt oder warum auch immer keine Zeitung ausliefert, dann bekomm ich auch keine neuen Infos. Was ich sagen will, die Abhängigkeit besteht immer, nur ist die Frage wem Gegenüber.

Damals wie heute

Nicht ohne mein Feedly! :)

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