Tag 13 | 500 Worte | Work Life Balance

Tag 13 | 500 Worte | Work Life Balance

Heute hat mich das böse Monster Leben voll erwischt, und ich bin nicht wirklich dazu gekommen, mir zu meinem heutigen Beitrag Gedanken zu machen oder gar die 500 Worte zu schreiben.

Und eigentlich hatte ich mich mit dem Gedanken schon abgefunden und Jess Bescheid gesagt, dass heute nichts mehr kommen wird. Die Reaktion war ein Kaktus. – Der Kommentar, das sollte eine Keule werden. Somit also kein Verständnis für „keine Zeit“. Doof, aber gut so. Weiter so. Danke dafür.

Auch als ich Bella sagte „keine zwei Wochen und nicht durchgehalten“ meinte sie nur, dann schreibst Du halt gleich noch. Dabei bin ich wirklich müde, die Uhr sagt, es ist Zeit zum Schlafen und mein Körper stimmt ein.

Also „eigentlich“ eben, nun schreibe ich doch.

Eben war ich noch schnell eine Runde mit dem Hund draußen, und an dem Punkt, als ich die Strecke hätte kurz halten können, habe ich mich für den „langen“ Weg entschieden. Die abendliche Runde ist toll und oft auch Qual.

Toll, denn abends kommt die Stadt zur Ruhe, das kann man spüren. Das wirkt sich auch auf mich aus. So komme ich selbst zur Ruhe und die Gedanken ordnen sich ein wenig. Manchmal ist es auch der Moment, um noch etwas „Buch zu hören“. Und überhaupt, alles ist dunkel, ich mag’s.
Qual, denn ich muss mich oft auch motivieren und den Willen aufbringen, noch einmal mit dem Hund raus zu gehen. Es ist so viel bequemer, einfach drinnen zu bleiben. Manchmal verhandele ich dann auch mit mir selbst: „Der Hund war ja schon viel draußen“. Rechne durch, ob es passen könnte. – Schlussendlich siegt das Verantwortungsgefühl. Wer Hund sagt, muss auch raus gehen.

Und so bin ich dann heute beim Abendspaziergang auch auf die Idee gekommen, ein paar Worte zur Work Life Balance zu schreiben, bzw. habe mir überlegt, was ich dazu schreiben könnte.

Irgendwie ist es so ein Buzz-Word, was einem immer wieder entgegenschlägt. Und irgendwann mal habe ich auch nach einer Art Definition bzw. Leitfaden dafür gesucht. – Gibt’s nicht. Na ja, die Definition vielleicht. Dafür braucht man nur auf eines achten: „Balance“ und ein gutes Gefühl bei allem, was man tut. Sind dann doch irgendwie zwei Dinge.

Bei mir stimmt die Balance oft nicht. Auch jetzt gerade arbeite ich gegen meine Balance. Das ist okay, denn morgen ist Freitag, das Wochenende kommt und da werde ich den Verpflichtungen jede Menge Spaß und Freizeit gegenüber stellen. Das wird zwar nur bedingt Balance bringen, denn ob ich nun hier tippe, arbeite oder mit Freunden in Düsseldorf unterwegs bin, Schlaf ist in allen Fällen Mangelware.

Auch der Körper will eben sein Stück vom Kuchen. Das habe ich inzwischen begriffen und achte die meiste Zeit darauf, dass ich eben genug schlafe oder mich auch genug bewege.

Wobei Letzteres einfach ist, so ohne Führerschein. Meine 4.000 bis 5.000 Schritte habe ich pro Tag sicher. Oft, dank Hund, auch die 10.000 bis 12.000. Was in drei bis zehn Kilometer Fußweg pro Tag entspricht.

Genug Schlaf zu bekommen ist da schon etwas schwerer. Denn der Gedanke „das kann ich ja noch schnell erledigen“ ist zu oft da. Und so komme ich nicht selten bei unter sechs Stunden raus. Dabei benötige ich ein bisschen unter sieben Stunden Schlaf, damit ich mich ausgeruht fühle. Ab vier und weniger wird’s böse. Und ich bin neidisch auf die, die mit so wenig Schlaf auskommen.

Balance ist, einen Job zu haben, der Spaß macht, vielleicht nicht unbedingt jeden Tag, aber eben doch die meisten. – Ich sag oft: „Ich hab ein bezahltes Hobby.“ Meist habe ich Spaß an dem, was ich tue. Nicht zuletzt liegt es aber auch an den Menschen, mit denen ich das tue. – Macht Spaß mit Euch!

Auch gutes Essen ist Balance. Ein bisschen definiert jeder selbst, was gutes Essen bedeutet. Nur gesund sollte es hin und wieder sein. Eher öfter. Manchmal darf’s auch für die Seele sein, dann drückt man ein oder beide Augen zu. ;)

Achte auf Dich und tu Dinge, die Dir Spaß machen. – Work Life Balance kann so einfach sein.

Und nun geh ich schlafen.

2 Comments Tag 13 | 500 Worte | Work Life Balance

  1. Matthias

    Thema Schlaf ist echt so eine Sache – ich brauche sogar noch mehr! Alles unter 8 Stunden über die Woche, und ich bin am Ende der Woche nicht mehr zu gebrauchen.

    Also kommst Du mit deinen 7 Stunden doch noch ganz gut weg denke ich ;) Aber ich mag schlafen auch – tolle Erfindung! Was natürlich gar nicht geht, ist wenn man den Kopf noch voll hat wenn man ins Bett geht – dann fällt es wirklich extrem schwer abzuschalten.

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    1. Dominic

      Gegen den vollen Kopf hilft mir lesen, also kein Fachbuch. Oder Kopf leer machen, sprich aufschreiben. Oder ich bin solange wach bis es ich „ko“ umfalle.

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