Tag 22 | 500 Worte | Du bist was Du isst

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So sagt es jedenfalls ein schlaues Sprichwort. Und dabei muss ich gerade an eine Frage denken die neulich im Büro aufgekommen ist:

Wenn ich einen Vegetarier esse, bin ich dann auch einer?

Das sollte man nicht so ernst nehmen. :)

Denoch habe ich über all das ein wenig nachgedacht. Denn in den letzten Monaten haben sich meine Essgewohnheite geändert. Nicht zuletzt auch durch Bella. In Summe zum Besseren für mich.

Ironie es Moments wenn man über Essen schreiben will und im Hintergrund „The Walking Dead“ läuft, besonders mit der Frage oben. Zurück zum Thema…

Vor noch gar nicht so langer Zeit habe ich so ziemlich alles Essbare in mich reingestopft was ich gefunden habe, wenn ich Hunger hatte. Das war gut, zumindest damals. – Pilze und Mehresfrüchte waren in den meisten Fällen raus. Und auch alles andere was so eine unstete Festigkeit hat.

Damals habe ich noch oft Schweinefleisch gegessen. Inzischen hat sich dies stark geändert, denn ich habe mir ein paar Bilder und Dokus zur Massentierhaltung angesehen. Und das war alles andere als schön.

Mit diesem Wissen, und besonders auch durch die Bilder, ist nun der Wille vorhanden deutlich weniger Schwein, und eigentlich auch alles andere aus der Massentierhaltung, zu essen. Denn diese Industrie mag ich einfach nicht mehr unterstützen. – Klappt sehr gut bisher.

Fisch, sagt Bella, ist gut, der verzeiht meist weniger Fehler bei der Haltung. Und daher gibt es diesen nun auch viel öfter. Das gute, er ist obendrein auch wirklich lecker und zudem auch noch gesund. Warum Fisch gesund ist, und ob jeder Fisch gesund ist, das will ich hier nicht diskutieren. Lecker ist er, das reicht erst mal. :)

Vor über einem Jahr hatte Bella begonnen ihre Ernährung umzustellen. Neben den Klassikern wie kein Süß sprich weniger Zucker, kein Fett gibt es auch so wenig wie möglich Kohlenhydrate.

Dies blieb auch für mich nicht ohne Folgend, denn was wir kochen hat dann auch alles recht wenig davon. Anfangs war es sehr ungewohnt und mit der Zeit wurde es einfacher. Und ich meine vor allem das Kochen. Denn aus der Gewohnheit heraus war die schnelle Lösung oft Nudel oder ähnliches.

Inzwischen ist immer ein kleiner Vorat an verschiedenen sorten Gemüse da und daraus lassen sich allerlei tolle Dinge zaubern. Zu meinem Erstaunen bevorzuge ich das inzwischen sogar.

Lustig ist es auch beim Einkaufen. Denn die hälfte der Zeit geht dann wirklich beim Obst und Gemüse drauf was leider alle im Eingangsbereich bauen. Somit ist da stets auch gedränge. Weiter hinten dröselt es sich auf.
Einfacher wird das Einkaufen da allerdings nicht. Zucker, Zucker, Zucker… man kommt einfach nicht dran vorbei. Früher habe ich nie auf die Inhaltstoffe geachtet, heute kaufe ich fast nichts mehr ungesehen.

Wofür aber die ganze Arbeit

Nun ich fühl mich fitter, seltsam aber wahr. Gut, der Hund tut sicher sein dazu, denn dank ihm bewege ich mich ja auch weit mehr als früher.
Mein persönliches Aha-Erlebnis hatte ich vor wenigen Wochen als ich mit einem Freund im Fast-Food-Laden des vertrauens saß und überhaupt keine Lust darauf hatte. Vor einem Jahr wäre das ziemlich unmöglich gewesen, da hätte ich auch ohne Hunger voll zugeschlagen. :D

Zu guterletzt kann ich sagen, gutes und gesundes essen weiß ich heute mehr denn je zu schätzen. Einen Nachteil hat es denoch, ich bemerke inzwischen auch wie fettig und schwer die meisten Dinge sind die man zum „mal eben“ essen angeboten bekommt.

Und nun geh ich mir was zu essen machen.

Paprike, Zucchini, etwas Hühnchen und jede menge Gewürze.

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