Tag 26 | 500 Worte | Ganz großes Kino

Tag 26 | 500 Worte | Ganz großes Kino

So oft geh ich ja nicht mehr ins Kino. Alles 3D verseucht.

Die letzten Tage war ich dann doch etwas öfter im Kino. Erst Turtles, der leider enttäuschend war. Und gestern Interstellar der mir richtig gut gefallen hat und dazu noch meine Schreibplanung zerstört hat. Das passiert halt, wenn man sich spontan für einen 3 Stundenfilm entscheidet der zwei Stunden später anfängt als die geplante Abendplanung.

Ein Film von Christopher Nolan. Ein Name der mir seit der letzten Batman Triologie im Gedächtnis ist. Im Vorfeld habe ich immer mal wieder etwas zu dem Film gelesen, weniger inhaltliches als um die Person Christopher Nolan.
So war ich sehr überrascht folgende Filmliste zu lesen:

  • Memento
  • Inseption
  • Prestique
  • Batman 1-3
  • Insomnia

Außer Insomnia habe ich alle gesehen und für gut befunden, aber bis zum Lesen der Liste  habe ich nicht gewusst dass sie auch von Nolan sind.

Ein weiterer spannender Fakt war, dass Interstellar quasi eine Familienproduktion ist. Denn Christopher Nolan führte Regie. Sein Frau ist die Co-Produzentin und sein Bruder hat seinen Teil zum Drehbuch beigetragen. Wenn immer derartige Filme dabei heraus kommen, dann sollen sie bitte öfter zusammen arbeiten.

Nun würde ich sehr gerne berichten was mir an dem Film gefallen hat. Doch will ich auch niemand das Vergnügen rauben und irgendetwas vorweg nehmen.

Der Film ist lang, und doch hat er mich völlig in seinen Ban gezogen. Selbst Szenen die zuweilen länge hatten, um Bilder wirken zu lassen, wovon der Film wirklich einige zu bieten hat oder um ein wenig mit der Spannung zu spielen, haben mir ein kurzweiliges Vergnügen geboten. So war ich dann sehr überrascht als es hieß „kurze Pause“. Immer wieder ein ärger.

Inzwischen habe ich mich im Internet umgesehen was andere so von dem Film halten. Die Tendenz ist sehr positiv. Sicher einige ausreiser gibt es die den Film zerreissen. Und auch all jene die es mit der Physik ganz genau nehmen weinen ein bisschen. Aber hey, 2001 Odyssee im Weltraum hat doch inzwischen auch seinen Kultstatus. Und ich kann mir vorstellen, dass auch Nolans Interstellar diesen erlangt.

Überigens, sollte mir noch jemand ein größeres Weihnachtsgeschenkt machen wollen. Ich nehm so einen Roboter.

Wie auch schon bei Batman verzichtet Nolan auf 3D, und geht dabei sogar noch einen Schritt weiter und hat den Film klassisch, vielleicht darf man auch schon retro sagen, analog auf Zelluloid gedreht.
Und um mit dem ganzen noch einen Schritt weiter zugehen, durften einige Kinos den Film zwei Tage früher zeigen, wenn er mit ebenso analogen Mitteln abgespielt wurde. – Und damit ist Nolan mein Held an der Kinofront.

Zwar habe ich inzwischen auch einige Filme in 3D gesehen, dies meist aus mangel an alternativen. Mein erster Film war Avatar, den habe ich dann direkt auch zwei mal gesehen um einen vergleich ziehen zu können. Danch gab es einige Enttäuschungen da mir die oft sehr krampfhafte Nutzung von 3D Effekten nicht gefällt. Inzwischen, einige Jahre später, haben die Filmemacher gelernt damit zu arbeiten und die Effekt springen mich nicht immerzu an, sondern helfen die Atmosphäre aufzubauen. Aber denoch habe ich die Wahl 2D oder 3D, dann lieber 2D.

Nun warte ich das noch ein paar mehr Menschen um mich rum den Film gesehen haben und lausche deren Meinung. Bis dahin entsheide ich mich wie gut ich Interstellar nun wirklich fand.
Eines steht fest, für diesen Film habe ich das Geld gerne ausgegeben.

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