Tag 5 | 500 Worte | todo Liste fürs Leben

Von ToDo-Listen kann man halten, was man will. Richtig eingesetzt sind sie eine super Sache. So nutze ich sie als kleine Helfer, um mir wichtige Dinge „zu merken“, die ich später erledige. Das Gute daran ist, ich muss nicht direkt daran denken. Ab und an ein Blick auf die Liste und alles ist gut. Überhaupt, erledigte Punkte wegstreichen macht Spaß, und hilft mir „Erfolg“ sichtbar zu machen.

Einer geht noch

Natürlich gibt es auch ToDo-Listen, die sehr demotivierend sind. Nämlich die, die auf Endlospapier verfasst sind oder wenigstens sein könnten.
Da kann man abstreichen, so viel wie man will, da wird kein Erfolg sichtbar. Leider kenne ich Menschen, die ihre ToDo-Listen so organisieren. „Alles wichtig!“ – Vielleicht.

Verschwende Deine Zeit

Ich schau lieber, dass die Punkte auf der Liste im angestrebten Zeitraum schaffbar sind. Meist motiviert mich das sogar, etwas schneller zu sein, um dann Zeit übrig zu haben, die für alles Mögliche, nur nicht für die nächste ToDo-Liste verwendet wird.

Die eine – fürs Leben

„Schon mal von einer Löffelliste gehört?“ – „Nein.“ So sah mein erster Kontakt zum Thema Löffelliste bzw. Bucketlist aus. Gehört, ein paar Dinge dazu erzählen lassen und die Information verlegt. ;)

Monate später dann der Film „Das Beste zum Schluss“. Zwei Männer, die sich im Krankenhaus kennenlernen, dann mehr oder weniger freiwillig gemeinsam beschließen, dass es noch ein paar Dinge gibt, die sie erleben wollen. – Ein Film, den ich durchaus empfehlen kann. Auch ohne die Verbindung zur Bucketlist. Jack Nickelson und Morgen Freeman eben.

Dies und die Erinnerung an das Gespräch mit einem Kollegen waren mir Grund genug, mich näher mit de Thema zu beschäftigen. Denn ich habe mir schon sehr oft vorgenommen, dieses und jenes zu tun. Und dann passierte nichts. Fast immer weil ich die Dinge wieder vergessen habe, bzw. das böse Monster „Leben“ zugeschlagen hat.

Dafür hab ich keine Zeit!

Ein Satz, den man viel zu häufig hört oder sagt. Und weil ich das ändern will, habe ich mir ebenfalls so eine Liste zugelegt.

Neben der digitalen Version hier auf der Seite habe ich auch eine Liste ganz old school in meiner gruseligen Handschrift auf Papier an einem Ort, den ich am Tag mehrfach sehe.

Denn was man immer wieder sieht und sich in Gedächtnis ruft, wird auch irgendwann getan. Bzw. man arbeitet etwas aktiver daran, es zu schaffen. – Sagen zumindest schlaue Bücher. Also auch ein Selbsttest.

Und was schreibt man da so drauf

Als ich so im Netz stöberte, fand ich eine Community, die sich nur mit diesem Thema beschäftigt. Dies ist besonders für all diejenigen gut, die evtl. unentschlossen sind, was auf die eigene Liste kommen kann, und finden dort zahlreich Inspiration. Und praktischerweise kann man die Liste dort auch gleich führen.

Zu Beginn hatte ich da auch etwas Startschwierigkeiten. Im Alltag habe ich gelegentlich Momente, in denen ich denke, das will ich auch irgendwann machen. Aber so gezielt von 0 auf 100, das war schon schwer. Und weil das so ist, ist meine Liste auch noch kurz. Bleibt sie aber nicht, versprochen!

Einer der ersten Punkte ist auch schon in Arbeit. Gestern habe ich ja erzählt, dass ich mich aktuell von verschiedenen Dingen trenne. Das ist z.B. einer meiner Punkte. Was Du auf Deine Liste schreibst, bleibt Dir überlassen. :)

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