Tag 7 | 500 Worte | Woche 1 geschaft

Die erste Woche des „Schreibmonats“ liegt jetzt hinter mir. Fast. Denn gerade schreibe ich die letzten 500 Worte dafür.

Bevor ich genauer auf die letzten Tage eingehe, ein großes DANKE an Jess, die sich trotz der schweren Stunden diese Woche jeden Tag ein paar Minuten Zeit genommen hat, um mir zu helfen. Und auch schon einmal mahnend den virtuellen Finger gehoben hat. :)

Tag ein, Tag aus die 500 Worte zu schreiben, ist eine Erfahrung für sich. Zumindest für mich. Zwar habe ich auch die ein oder andere Website, mit WordPress, nur regelmäßig geschrieben habe ich nicht.
Auch hat sich der Alltag ein wenig verändert, sicher kein Leben 2.0, aber der Gedanke ich will noch die 500 Worte schreiben ist sehr präsent. Ebenso steht hinter den Dingen, die ich erlebe, stets die Frage, ob das eine Geschichte oder ein Thema für den Blog werden kann. Dies habe ich besonders am Anfang genutzt.

Nicht jeder Tag war einfach. Denn zum eine habe ich die Anzahl der Worte unterschätzt, besonders aus dem Umstand heraus, dass Nachrichten, die der Länge eines Tweet bis maximal einer kurzen Mail entsprechen, eher das sind, was ich an „normalen Tagen“ schreibe. Zum anderen war ich an zwei, drei Tagen sehr müde, dadurch hatte ich keine Lust zu schreiben.

Eine Herausfordung ist auch der tägliche Zeiteinsatz. Eine Baustelle, mit der ich auch außerhalb der Challenge kämpfe. Darum auch der Gedanke, folgende Challenges auf 30 Minuten täglich zu begrenzen. Zudem geht mir das Schreiben nicht sonderlich schnell von der Hand. Dabei meine ich weniger das Tippen als eher die fehlende Übung beim Formulieren & Co. – Positiv anzumerken ist, dass ich mich jetzt deutlich leichter tue als noch an Tag eins oder zwei.

Spannend ist auch, dass ich durchgehend positives Feedback bekomme, weniger für das, was ich schreibe, als das ich an der Challenge teilnehme bzw. den Gedanken, den ich daraus gesponnen habe. Na ja, vielleicht traut sich auch keiner zu sagen – so’n Scheiß. ;)
Da wir gerade bei Feedback sind, auch ein Danke an Matthias, der direkt auch kommentiert hat. Anfangs unter den Beiträgen, später per Gespräch, sitzt mir ja einige Stunden des Tages gegenüber. Dabei habe ich dann auch gemerkt, dass Kommentare durchaus eine motivierende Wirkung haben. – Schätze, ich werde wohl bei einigen Blogs nun ofter ein paar Worte da lassen, sofern der Inhalt mir gefällt.

Kommentiert mehr!

Noch macht es mir Spaß, aber … Es gibt die Momente, da denke ich an die Tage, die noch vor mir liegen, und das fühlt sich irrsinnig viel an. Auf der anderen Seite, nach nur sieben Tagen üben kann ich mich relativ locker hinsetzen und so einen Text runterschreiben. Ganz sicher noch etwas holprig zu lesen, aber das kann man ja alles lernen. Der Schreibsuchti tut sein Übriges.

Meine Helfer beim Schreiben waren anfangs WordPress, Word, dann Medium. Jetzt habe ich Ulysses. – Sprecht das mal aus.

Der Editor ist dahin gehend toll, weil er einfach ist. Ich habe schon einige Artikel über unterbrechungsfreies, störungsfreies oder ablenkungsfreies Schreiben gelesen. Ich dachte – ja, klar…

Aber ganz ehrlich, es hilft!
Zudem bietet mir Ulysses eine tolle Übersicht über meine Texte, ohne dass ich zig Dateien irgendwo umherschiebe. Na ja und noch viele weitere tolle technische Spielereien. Ein spannendes Feature, das kommen soll, ein Export zu WordPress. – Da freu ich mich drauf!

Die Woche in Zahlen:
Tag 1: 517

Tag 2: 538

Tag 3: 505

Tag 4: 651

Tag 5: 535

Tag 6: 649

Tag 7: 565

Das war’s für heute, auf die nächsten sieben Tage und dann ist auch schon Halbzeit!

2 Comments

  1. Matthias 25. Oktober 2014 at 16:07

    Na, wenn Du schon darauf aufrufst dann kommentiere ich doch gerne ;) Ich habe jedenfalls größten Respekt vor der Aktion, weil ich weiß wie schwer es mir fällt so lange Texte einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Daher ist es auch total interessant, das Projekt zu beobachten und immer fleißig zu lesen.

    Eins ist mir noch eingefallen: Der Vorteil von Ulysses ist noch, dass man aus dem Blog später super leicht ein eBook machen kann – und alles, ohne vorher komplizierte PlugIns installieren zu müssen. Zumindest, falls man den Wunsch dazu dann doch mal hat.

    Freue mich auf die nächsten Wochen!

    Gruß
    Matthias

    Reply
    1. Dominic 25. Oktober 2014 at 21:54

      Danke Matthias! :)

      Ich habe Ulysses inzwischen doch gekauft. Bei den Kommentaren habe ich kurz gezögert, mich dann aber auf mein Bauchgefühl verlassen und den Spaß mit der Demo. In der Tat ist es so, dass man Direkt zu ePub exportieren kann, somit geht eBook schreiben wirklich Kinderleicht. Und ein weiteres Feature was mir die Vollversion offenbart hat, Schreibziele. ;)

      Reply

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