Tag 8 | 500 Worte | Ich und die Bücher

Tag 8 | 500 Worte | Ich und die Bücher

Bücher sind toll. Auf Papier, als eBook und als Hörbuch. Jede Art von Buch hat seinen Platz in meinem Leben gefunden. Und anders als ich es erwartet hätte, haben sich eReader für mich nicht so richtig durchgesetzt.

Zunächst einmal habe ich wirklich sehr lange gebraucht, bis ich das Lesen für mich als Freizeitbeschäftigung entdeckt habe. Seitdem ist es wirklich ein guter Ausgleich, da ich dort sehr viel Ruhe und Entspannung finde. Was auch ein Grund ist, warum ich meist vorm Schlafen lese.

Zuvor war das Lesen eher ein Weg um zu lernen. Und so haben sich viele Jahre meines Lebens nur Sachbücher zu mir verirrt. Damals empfand ich Lesen als sehr langweilig. Damals.

Vom Lesen angefixt habe ich schnell den Weg in die Fantasy-Ecke gefunden und dank Jess weiß ich inzwischen, dass ich mit Urban-Fantasy und Fantasy wohl am meisten anfangen kann. Denn die Buchempfehlungen nach Gesprächen á la „Was liest Du denn so?“ waren sehr treffend.

Wer sich nun fragt, welche Bücher genau ich gelesen habe, der kann das bei meinem goodreads.com-Account nachschauen. Dort habe ich die letzten Tage versucht, einige bis alle Bücher, die ich gelesen habe und mir eingefallen sind, einzutragen. Als nächstes werden noch die folgen, die ich vorhabe zu lesen. Dann habe ich einen virtuellen SuB. ;)

Beim Erfassen der Bücher habe ich hinterher festgestellt, dass es gar nicht so viel ist, was ich gelesen habe. Grund genug, mich kommenden Jahr einer kleinen Lese-Challenge zu stellen, die – Überraschung – auch mit einem Punkt meiner Bucketlist übereinkommt.

Der nächste Schritt, als halbwegs technikbegeisterter Mensch, war ein eReader. Es fühlt sich praktisch an, viele Bücher an einem Ort zu haben oder in der Tasche. Die Bücher sind meistens günstiger als auf Papier. Zudem habe ich eine Suchfunktion, kann markieren und Notizen zu Bookmarks machen. – Alles gut.

Das große „Aber“ für mich: Mir fehlt das Gefühl, ein „richtiges Buch“ in der Hand zu halten. Wenn Du es nach dem Kaufen aufschlägst und es duftet noch nach Druckerei oder Tinte. Ich sag immer „Es riecht nach neuem Buch.“
Ich weiß nicht, was es ist, aber ich mag es. – Ist sicher ein Überbleibsel meiner Comic-Lese-Zeit. Damals war schon der Geruch eines neuen Comics einfach Weltklasse. – Ohne dies wird ein eReader bzw. eBook nie so ein tolles Erlebnis wie ein richtiges Buch sein. – Oh, hast Du Dir schon mal ein eBook signieren lassen?

Aus technischer Sicht fehlt mir ganz oft Steve Jobs! Nicht er in Person, eher sein Bestreben, die Dinge perfekt zu machen, ein „Benutzererlebnis“ zu schaffen. Und das ist selbst beim oft gelobten Kindle nicht gegeben.

Denn seit ich mir die Biografie von Steve Jobs angehört habe, verstehe ich Apple und die Produkte viel besser. Und ich wünschte, es würden mehr Produkte nach diesem Streben entwickelt werden.

Bücherhören ist ein super Stichwort! Bücher in Form eines Hörbuches nutze ich, seit Jan mir dies empfohlen hat. Für ihn ist es ein Weg, um die Inhalte beim Sport „zu konsumieren“. Inzwischen ist das nun ein knappes Jahr her, und was soll ich sagen … Für mich war der Tipp Gold wert. Bus fahren, Einkaufen oder Spaziergänge mit dem Hund bieten jede Menge Raum, um ein Buch zu hören. Die App ist schnell installiert und, soweit ich gesehen habe, für alle weit verbreiteten Systeme verfügbar.

Inzwischen suche ich Hörbücher nicht nur nach Inhalt, sondern auch nach dem Sprecher aus. Denn da gibt es doch große Unterschiede. Ich mag zum Beispiel die Stimme von David Nathan, habe ich festgestellt. Wem der Name jetzt nicht so viel sagt, er ist der Synchronsprecher für Paul Walker und Christian Bale.

 

Abschließend kann ich sagen, dass ich Bücher in ihrer klassischen Form als Buch am liebsten mag. Der Aspekt bei Fachbüchern kleine Markierungsfähnchen zu platzieren ggf. auch Notizen darin zu machen und der leichte Zugriff über das Bücherregal schlagen eBooks um Längen. Da muss die Benutzerfreundlichkeit noch viel weiter steigen.

Hörbücher stellen für mich die ideale Ergänzung dar, um Inhalte bequem und passiv aufzunehmen. Ich kann mit dem Hund vor die Tür und dennoch etwas hören und lernen. Alternativ für Menschen, die nicht so viele Sachbücher lesen/hören, auch abends im Bett. Auch als „Einschlafhilfe“ ist ein Hörbuch super. Wer Hörspiele gern mag, macht hier nichts falsch.

eReader sind für mich eher die Verlierer, zumindest bei Besitzern von modernen Handys. Dort die Kindle App installiert und der Lesespaß am eBook läuft. So habe ich allein beim Bus fahren ein Buch gelesen. Dann kamen die Hörbücher. Allerdings beziehen sich meine eReader-Erfahrungen auch rein auf Kindle.

Wie ich neulich zu Jess sagte: Papier ist die Wahrheit!

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.